STADTFEUERWEHR ST. VEIT
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2014-11-06   09:58   Tierbergung Glantschach

Zu einer Tiertragödie kam es am Donnerstag, den 06.11.2014 in Glantschach. In einem Rinderstall brach der Spaltboden und 7 der 20 Rinder stürzten in die sich darunter befindende Güllegrube. Der Landwirt wurde zum Glück schnell auf die dramatische Situation aufmerksam, alarmierte die Feuerwehr und begann sofort, die Jauche mit einem Vakuumfass abzupumpen.

Von der Landesalarm- und Warnzentrale wurden die Feuerwehren Liebenfels und St.Veit/Glan alarmiert. Beim Eintreffen an der Unglücksstelle konnte der Bauer den Pegel in der 'drei Meter tiefen Güllegrube soweit senken, so dass die Rinder Boden unter den Füssen hatten und nicht mehr schwimmen mussten. Um die Bergung der Rinder durchführen zu können, musste die Jauche weiter abgepumpt werden, was mit Hilfe zweier Gülletanks von benachbarten Landwirten erfolgte. Während der Abpumparbeiten wurde versucht, die Tiere so gut wie möglich zu beruhigen, Leider wurde trotzdem eines der Tiere von einem zweiten unter einen gebrochenen Bodenbalken gedrückt und erlitt dabei so schwere Verletzungen, so dass es später notgeschlachtet werden musste.

Nach dem Abbumpen der Gülle stieg der Landwirt gesichert in die Grube ab und befestigte die Hebebänder an den Rindern, damit sie mit dem SRF-K (schweres Rüstfahrzeug mit Kran) beborgen werden konnten. 6 Tiere konnten so gerettet werden. Nach drei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft konnte wieder hergestellt werden.