STADTFEUERWEHR ST. VEIT
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2013-10-09   23:23   Heimrauchmelder rettet Leben

Am Mittwoch, den 09.10.2013 wurde eine Bewohnerin eines Mehrparteienhauses in der Schillerstrasse in St.Veit/Glan auf das Piepsen eines Heimrauchmelders in der Wohnung ihrer Nachbarin aufmerksam. Nachdem die Nachbarin auf das Klopfen nicht reagierte, alarmierte sie die Feuerwehr.

  

 

 

Um 23:23 Uhr wurde die diensthabende Gruppe der Feuerwehr St.Veit/Glan über Personenrufempfänger mit der Einsatzmeldung „Heimrauchmelderalarm, Person dürfte zu Hause sein, kein Brandgeruch wahrnehmbar“ alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde auch genau diese Lage vorgefunden. In der betroffenen Wohnung piepste ein Heimrauchmelder, durch den Briefschlitz in der Eingangstüre konnte erkannt werden, dass Licht brannte, es wurde aber kein Brandgeruch festgestellt.

 

Aus diesem Grund wurde auf das Eintreffen der Polizei gewartet, um die weitere Vorgehensweise abzusprechen. Aber noch vor Eintreffen der selben spitze sich die Lage zu. Plötzlich ertönte der Alarm eines zweiten Heimrauchmelders aus der Wohnung, und es wurde jetzt auch leichter Brandgeruch wahrgenommen. Sofort wurde die Türe gewaltsam geöffnet, in der Wohnung wurde die bewusstlose Mieterin der Wohnung aufgefunden. Der Rauch wurde von angebrannten Speisen am Herd verursacht.

 

Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde die Patientin von der Feuerwehr mit Sauerstoff versorgt. Der Notarzt selbst stellte dann fest, dass die Bewusstlosigkeit nicht auf Rauchgase, sondern auf einen schweren epileptischen Anfall zurückzuführen ist.

 

Dieser Vorfall beweist wieder, wie wichtig und sinnvoll die Installation von Heimrauchmeldern in Wohnräumen ist. Ohne Heimrauchmelder wäre die Frau vermutlich an den Rauchgasen erstickt.

 

Nach 45 Minuten konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden. Im Einsatz standen TLFA1000 und KDOF mit 7 Mann, Rotes Kreuz mit NEF, RTW und 4 Mitarbeitern sowie die Polizei mit 1 Streife und 2 Beamten.