STADTFEUERWEHR ST. VEIT
STADTFEUERWEHR ST. VEIT
STADTFEUERWEHR ST. VEIT

 2011-07-30   17:48   Taucheinsatz Längsee

 

Am Samstag, den 30.07.2011 genoss ein Urlauberehepaar den Abend am Längsee und schwamm vom Schloßbad zu einer mehrere hundert Meter entfernten schwimmenden Plattform im Bereich des Strandbades. Am Rückweg tauchte der hinter der Frau schwimmende Mann mehrere Male ab und tauchte plötzlich nicht mehr auf. Panisch schwamm die Frau ans Ufer des Strandbades und schlug in einem Gasthaus Alarm.

Um 17:48 Uhr wurde gemäß Alarmplan Taucheinsatz neben der Wasserrettung die Wasserdienststützpunkte St.Veit/Glan, Thalsdorf, Launsdorf und Passering sowie die Berufsfeuerwehr Klagenfurt alarmiert. So schnell als möglich wurden die Tauchgeräte in die Fahrzeuge verladen, nur ca. 15 Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Taucher der Feuerwehr am Einsatzort ein.

Vor Ort befand sich bereits ein Fahrzeug des Roten Kreuzes sowie die Wasserrettung Längsee. Die Ehefrau des Vermissten markierte mit dem Tretboot die Stelle, an der sie ihren Gatten zuletzt gesehen hatte. Erst nach mehrmaligem Zureden konnte sie dazu bewegt werden, mit der Wasserrettung ans Ufer zu fahren, wo sie dann vom Roten Kreuz übernommen und betreut wurde.

Gerade in dem Moment, als die ersten Taucher von Feuerwehr und Wasserrettung in die Einsatzboote stiegen, nahm der Einsatz eine überraschende Wendung. Der vermisste Mann meldete sich am Ufer bei den Einsatzkräften, somit konnte Entwarnung und der Einsatz für alle noch an der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte storniert werden. Das galt auch für die 3 Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, die zu dieser Zeit am Dachlandeplatz des UHK Klagenfurt in den Hubschrauber des Innenministeriums stiegen.

Bei einer genauen Befragung stellte sich heraus, dass der Mann beim Tauchen scheinbar von der Strecke abgekommen ist und dann nicht den vereinbarten Weg zurück zum Schlossbad geschwommen ist, sondern zu einem Steg im Bereich des Strandbades. Dort angekommen, bemerkte er, dass eine Person im Längsee vermisst wurde und ein groß angelegter Taucheinsatz im Gange war. Da befürchtete er, dass seine Gattin vermisst wurde. Als er sich bei der Einsatzleitung über den Fortschritt der Suchaktion informieren wollte, stand er plötzlich seiner Gattin gegenüber und sie konnten sich erleichtert in die Arme schließen. So fand der dramatisch begonnene Einsatz ein glückliches Ende.

Nach einer Stunde konnten die Feuerwehren wieder in die Rüsthäuser einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Im Einsatz standen:

 

FF St. Veit/Glan mit 5 Fahrzeugen, 1 Boot und 21 mann

FF Thalsdorf mit 2 Fahrzeugen und 14 Mann

FF Launsdorf mit 1 Fahrzeug, 1 Boot und 15 Mann

FF Passering mit 1 Fahrzeug, 1 Boot und 4 Mann

BF Klagenfurt mit 1 Fahrzeug, 1 Boot und 5 Mann

BFK Ing. Egon Kaiser

Wasserrettung Längsee mit 2 Booten und 7 Mann

Rotes Kreuz mit 2 Fahrzeugen und 4 Mann

Polizei mit 1 Fahrzeug und 2 Mann

Hubschrauber des Innenministerium